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Orient vs. Ostwestfalen – der Orient-Tanz-Blog

Neulich…

November 2019
Bauchtanz? Kannst Du auch was anderes?
Interessante Frage, die ich zu Beginn meiner Karriere nicht erwartet hätte. Inzwischen habe ich sie schon öfter gehört, sowohl von Kunden als auch von Schülerinnen.
Einige Jahre habe ich neben Bauchtanz auch Bollywood angeboten. Nachdem der Bollywood-Hype in Deutschland abgeflacht war, habe ich es aufgegeben. Es hat mir sehr viel Freude gemacht, aber für die wenigen Gelegenheiten, zu denen es gefragt war, hat sich weder der finanzielle noch der Zeitaufwand gelohnt.
Das bringt mich zum Kern dieses Beitrages:
Ich möchte meinen Kunden gute Shows und fundierte Workshops bieten.
Wie kann ich das gewährleisten, wenn ich beispielsweise Bauchtanz, Bollywood, Zumba, Line Dance usw anbiete?
Jedes einzelne erfordert vollen körperlichen und mentalen Einsatz über Jahre.
Ist fundiertes Wissen überhaupt gefragt?
Sollte ich alles anbieten, um möglichst viele Kunden zu generieren?
Sollte ich mich auf eines konzentrieren, um hohe Qualität zu bieten?
Letzen Endes muss jeder das für sich selbst entscheiden.
Persönlich habe ich mich für den Orientalischen Tanz entschieden. Und nur dafür. Nicht, weil ich nichts anderes könnte, sondern weil ich mich selbst ärgere, wenn ich etwas lernen möchte und der Dozent kann nur oberflächlich Auskunft geben. Denn das merkt man relativ schnell.
Meiner Meinung nach tut man niemandem einen Gefallen, wenn man unsaubere Haltung, ungesunde Bewegungen, schwammige Übersetzungen... lehrt.

Das sollten wir uns und unsere Kunden / Schülerinnen schuldig sein.

September 2019
Umkleide „de Luxe“
Wie Ihr schon meinen vorherigen Beiträgen entnehmen konntet, sind Auftritte immer eine Wundertüte an Überraschungen. Man steht vor immer neuen Herausforderungen, was Auftraggeber, Publikum, Räumlichkeiten und Erwartungen anbelangt – von spannend bis anstrengend.
Ein kleines, aber nicht unbedeutendes Detail, ist dabei die Umkleide-Möglichkeit für uns Tänzerinnen. Viele Kunden sind schon irritiert bei der Frage, wo ich mich umziehen kann, da sie sich – durchaus verständlich – keine Gedanken darüber gemacht haben, wie die Bauchtänzerin „wie aus dem Ei gepellt“ auf die Bühne/in den Saal etc. kommt.
Die bösen Überraschungen sind im Laufe der Jahre deutlich weniger geworden, da wir schnell dazu lernten. Aber einige abenteuerliche Garderoben sind uns in Erinnerung geblieben…
Auftritte in Restaurants sind einen eigenen Blog wert und viele meiner Kolleginnen werden mir zustimmen, dass gerade dort die Umkleide-Möglichkeiten wörtlich genommen werden darf: es ist theoretisch MÖGLICH, sich dort umzuziehen…: von schmutziger Abstellkammer zwischen Weihnachtsgirlanden, verstaubten Bierzelt-Garnituren und sonstigem Gerümpel, im Durchgang zwischen Friteuse, Zapfhahn und Tiefkühltruhe, direkt in der Küche (!) oder im Getränkekeller – gern bei auch bei gekühlten 5°C Grad.
Geradezu „luxuriös“ sind dann schon die Toiletten, wo man oft schon vor der Show von vielen Gästen gesehen wird wie man sich in den Traum aus 1001 Nacht verwandelt.
Nach unzähligen privaten Auftritten kennt man auch viele private Schlaf- und Wohnzimmer aller Geschmacksrichtungen, in denen man sich immer (vor allem im Schlafzimmer…) gern wie ein Voyeur vorkommt.
Vor einigen Jahren war ich für eine Stadtparty gebucht, Auftritt auf dem Marktplatz mit professioneller Bühne. Eine Umkleidemöglichkeit wurde mir zugesichert. Bei Ankunft fand ich einen Gartenpavillon vor, den der Wind schon fast weggeweht hatte, der nicht mal vor Blicken geschlossen werden konnte und keine einzige Ablagefläche hatte…
Interessant war auch die Diskussion mit einem Kunden vor einem Auftritt auf einem Flughafen, der mir zum Umkleiden einen Raum mit einer riesigen Fensterfront zuwies. Wir diskutierten dann ernsthaft, inwieweit ich mich ausziehen muss, da er beurteilen wollte, ob meine Ablehnung gerechtfertigt sei…
Das Highlight dieses Jahres war die (verstaubte) Dusche in einem Reitstall, in der sich sonst die Reiter für ihre Turniere fertig machen.

Résumé: Selbst wenn man denkt, dass man alles geklärt, vielleicht sogar schriftlich festgehalten hat, bleibt immer noch ein „Rest-Risiko“, was meinen Job so abwechslungsreich macht.
Und: alles ist immer mit einem Augenzwinkern zu lesen… denn letztlich zählt, dass der Kunde zufrieden ist. Und es gilt auch: die  absolute Mehrheit der Kunden ist unglaublich nett!

Juli 2019
Dozenten-Ego und Social Media
Mein letzter Workshop bei einem deutschlandweit bekannten Dozenten hat mich mal wieder ernüchtert. 
Thema des 2h WSs war allgemeine Technik. Bei so kurzen WSs ärgert es mich ohnehin schon, wenn verspätet begonnen wird. Aber ich finde umso ärgerlicher, wenn dann erst noch Selfies (mit weitschweifiger Erklärung, warum man einen Selfie-Stick benötigt) und zusätzlich Gruppenfotos gemacht werden "müssen", damit seine Dozenten-Kollegen sehen, wie viele Teilnehmer dabei waren. Das war wenigstens die ehrliche Erklärung, ärgern tut es mich trotzdem, da ich kein Geld für seinen Social-Media-Auftritt bezahle...
15 Minuten vor Ende des 2h WSs fragte der Dozent die Veranstalterin, wann der Kurs zu Ende wäre und war "schockiert", dass wir nur noch so wenig Zeit hatten.
Da ein nächster Kurs folgte, konnte unserer auch nicht wirklich verlängert werden.
Es ärgert mich, wenn Dozenten wertvolle Zeit der Teilnehmer vergeuden (haben sie nicht genügend Material zu unterrichten?) und dass sie nicht wissen, wie lang die Kursdauer ist (wie haben sie sich dann vorbereitet?), aber es geht noch mehr:
Da nun kaum noch Zeit verblieb, haben wir die aktuelle Kombi nicht mehr beenden können. Schade und unnötig.
Zum Schluss sagte er, dass er noch eine weitere Kombi geplant hatte, für die nun natürlich auch keine Zeit mehr wäre.
Absolut ungeschickt, meiner Meinung nach. Nicht nur, dass wir später begonnen haben, die aktuelle Kombi nicht zu Ende bringen konnten und eine weitere erst gar nicht begonnen haben. Hätte er einfach nichts weiter gesagt, hätten wir weniger das Gefühl gehabt, so viel verpasst zu haben.
Warum haben wir nichts dazu gesagt? Weil viele Teilnehmerinnen psychisch und physisch nicht in der Lage sind, mehr als das unterrichtete zu verarbeiten und weil viele Dozenten immer noch mit einem Heiligenschein betrachtet werden.
Ich werde mich in Zukunft nicht mehr ärgern, meine Meinung sagen und weiß, dass es ganz hervorragende Dozenten gibt, die gut vorbereitet und strukturiert unterrichten.

Mai 2019
Let's dance - die Arbeit hinter dem Glitter
Auf RTL läuft die aktuelle Staffel von "Let's Dance. Egal, wie man zu diesen Fernsehformat stehen mag, zeigt es doch, wie viel Arbeit hinter wenigen Sekunden Tanz stecken. Neben Schwimmen ist Tanz die Sportart, die den ganzen Körper - und den Kopf - fordern!
Eine perfekte Haltung umfasst die zum jeweiligen Stil passende Position des Kopfes, des Oberkörpers, der Arme, der Beine und Füße sowie eine passende Mimik - und das ändert sich nahezu jede Sekunde. Unabhängig vom Tempo erfordert Tanzen absoluten Körpereinsatz mit Präzision.
Während beispielsweise für einen Leichtathleten der Gesichtsausdruck irrelevant ist, bedeutet er für einen gelungenen Tanz alles. Nur so können Gefühle interpretiert und Bewegungen verstärkt werden.
Dennoch wird Tanz oftmals nicht als "richtiger" Sport betrachtet und abschätzend belächelt.
Ich persönlich freue mich darüber, dass mit "Let's Dance" einem breitem Publikum gezeigt wird, wie die Arbeit von Tänzern aussieht und dass eine atemberaubende Vorstellung Arbeit, Schweiß, Frust und Disziplin bedeutet.
Vielleicht schmücken wir uns gerade deswegen gern mit viel Glitter... ;-)
Als Schlusswort ein Zitat, das ich auf Pinterest gesehen habe: Dance is a sport, no matter how much glitter is involved!

März 2019
Tanzschritte - bildhaft bis absurd!
Bilder im Kopf...
Ein Bild sagt mehr als 1001 Worte...
Ein sehr unterhaltsamer Flamenco-Workshop in Sevilla hat mich darauf gebracht.
Sich Schrittkombis und ganze Choreos zu merken, ist für viele eine echte Herausforderung.
Je fantasievoller, bildhafter oder auch absurder die Begriffe dafür sind, um so größer die Lacher und somit der Lernerfolg!
Besonders schön finde ich die Tatsache, dass dies in jeder Tanzart vorkommt und z.T. international Gültigkeit hat!
Relativ "normal": Kamel/Camel/Chameau, Schlangenarme/Snake Arms, Brezel
Schon besser: Pizza schwingen, Äpfel pflücken, Moskitos jagen, Rocking Chair ("Schaukelstuhl")
Einige meiner Favoriten: Kotzendes Kamel und Türkisches Handtuch

Habt Ihr noch mehr solcher - vor allem plastischer - Bezeichnungen freue ich mich auf Eure Rückmeldungen!

Januar 2019
Kunst oder Kommerz?
Vor jedem Auftritt sollte die Tänzerin erfragen, wie ihre Auftraggeber sich die Show vorstellen. Je nach Anlass und Nationalität kann das von spezieller Folklore in passendem Kostüm bis zu „wir reißen gemeinsam die Hütte ab“ reichen.
In den allermeisten Fällen erwarten unsere Gäste, dass wir die Stimmung auflockern oder zum Kochen bringen. Und genau dort möchte ich ansetzen.
Jede Tänzerin hat einen künstlerischen Anspruch und möchte ihr Können dem Publikum präsentieren. Oftmals hat das jedoch nichts mit „Partymache“ zu tun, die unsere Kunden erwarten.
Um möglichst viele Gäste zufrieden zu stellen, greifen wir daher auf ein eher simpleres Repertoire zurück mit „klatschbaren“ Rhythmen und orientalischer Musik mit europäischen Einschlag.
Eine Choreographie und großflächigen Accessoires kann man auch nicht gebrauchen, wenn man durch Stuhlreihen tanzt, damit auch die hinten sitzenden Gäste etwas sehen können. Frei nach dem Motto: „Let me entertain you!“
Versteht mich nicht falsch. Wir können niemandem verübeln, nicht zu wissen, dass Orientalischer Tanz mehr als Stimmungsmache ist (wie auch nach den zum Teil haarsträubenden Shows in Ferienresorts in der Türkei und Ägypten…) und unsere zahlenden Kunden sind nun mal wichtig.
Aber für uns persönlich ist es manchmal schade, nicht alles Schöne präsentieren zu können.
Und dennoch und erst recht: Tanzt weiter!

November 2018
Bühnentanz vs. Partystimmung

Ich hatte neulich Gelegenheit, mit einer Flamenco-Tänzerin in Sevilla zu sprechen. Beim Flamenco wie auch beim Orientalischen Tanz gibt es Profi-Shows auf Bühnen mit ausgefeilter Choreo, im besten Fall mit guter Ton- und Lichttechnik, tollen Kostümen etc.
Dem gegenüber steht der Tanz bei Feiern wie Hochzeiten, Partys oder auch spontan auf der Straße zu der dortigen Live-Musik. Spontan, ohne feste Strukturen und in normaler Kleidung.
Und: die Menschen lassen sich tragen vom Zauber des Augenblicks und geben ihrer Stimmung Ausdruck mit ihrer spontanen Tanzeinlagen. Nichts ist geplant, niemand ausgeschlossen.
Beide Tanzformen haben ihre Berechtigung, klar.
Ich wünsche mir, dass gerade hierzulande öfter „einfach so“ getanzt wird und es egal ist, wie es aussieht. Solche Momente kommen selten wieder und stärken doch ungemein das Zusammengehörigkeitsgefühl mit gemeinsam erlebter guter Zeit!
Also: Warum durch’s Leben gehen, wenn man auch tanzen kann.

September 2018
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Tanzen tut gut! Tanzen macht Spaß!

Warum sollte ich (orientalisch) tanzen?
Tanzen hat so viele positive Eigenschaften, dass ein einziger Artikel nur Basis-Informationen liefern kann…
Neben Schwimmen ist Tanzen der einzige Sport, bei dem die meisten Muskelgruppen arbeiten!
Das heißt, dass automatisch der ganze Körper gleichmäßig trainiert wird.
Durch den Muskelaufbau verringern sich Verspannungen, besonders im Nacken-/Schulter-Bereich, und die Haltung verbessert sich. „Frau“ geht aufrechter durch’s Leben! J
Das allein ist schon Grund genug, finde ich…
Die Koordination, die vielen zu Beginn Schwierigkeiten bereitet, trainiert das Gehirn, genauso wie das Merken der Tanzschritte/Choreos ein super Gedächtnis-Training sind!
Was den orientalischen Tanz für viele Frauen besonders attraktiv macht, ist das unabhängige Tanzen ohne Partner sowie die Glitzertücher etc., die für etwas mehr Glanz, Glamour und Zauber im Alltag sorgen.

Worauf wartest Du noch…???

Juli 2018
Bauchtanz ist Sport!?
Aus Tänzersicht betrachtet ein klares JA! Aus Sicht der anderen offensichtlich nicht…
Einige wenige Beispiele aus vielen Jahren:
Wenn meine Tänzerinnen mit ihren klingelnden und raschelnden Hüfttüchern durch das Sportstudio zum Tanzsaal gehen, folgen ihnen viele Blicke.
Mit Augenzwinkern betrachtet: bei uns sieht der Sport nach Spaß aus! Kann man nicht von allen Anwesenden im Sportstudio behaupten…
Zu uns kommen immer auch wieder Frauen zum Probetraining. Zitate nach dem Kurs:
„Wird hier immer so viel trainiert?“ (Nee, sonst trinken wir immer Prosecco und häkeln…)
„Das ist ja ein Ganzkörper-Workout!“ (Glaubst Du, der Bauch bewegt sich unabhängig vom Rest?)
„Ich war vorher total nervös. Wer weiß, was mich erwartet…!“  (??????)
„Ich dachte, das bisschen Bauchtanz kann ich auch…“ (der Klassiker…)
Gern erinnere ich mich auch an Teilnehmerinnen eines Wohltätigkeitsvereins. Sie hatten mich für einen mehrstündigen Anfängerkurs für orientalischen Tanz engagiert. Es gab jede Menge Prosecco (generell kein Problem ;-)), aber ich war die einzige in bequemer (Sport-)Kleidung. Alle anderen Damen kamen entweder in dicken Winterstiefeln, mit opulentem Schmuck oder direkt vom Friseur oder der Kosmetikerin. Die Verwunderung war groß, dass wir nach kürzester Zeit schon ins Schwitzen kamen…

Manche Klischees sterben nicht aus.
Ignoranz und Unwissenheit können verletzend sein, wenn man viel Herzblut, Zeit und Geld investiert hat, aber wir nehmen es mit Humor und arbeiten daran…

Mai 2018
Jeder Auftritt ist eine Wundertüte –Wohnzimmer-Auftritte
Neulich hatte ich einen – so genannten – „Wohnzimmer-Auftritt“. Die Dame hatte mich selbst zu ihrem Geburtstag für sich und ihre Gäste engagiert. Ich hasse das ;-) – aber Job ist Job. In diesem Fall hieß das: 60qm (die ganze Wohnung…) inkl. Büfett und Gäste. Ohne ein Mathe-As sein zu müssen, ist klar: kaum Platz zum Tanzen, Nase an Nase mit den Gästen, die so viel Nähe manchmal gar nicht schätzen und der Angst, entweder mit einer Drehung das Büfett abzuräumen oder einem Gast auf die Füße zu treten.
Vor Ort war es noch deutlich schwieriger als schon befürchtet: obwohl nur ca. 8 Gäste anwesend waren, gab es im Wohnzimmer als „Tanzfläche“ nur einen ca. 30 cm schmalen Gang vom Flur zur Terrasse –  der restliche Fußboden war mit Deko zugestellt…
Glücklicherweise schien die Sonne, so dass ich auf der Terrasse des Nachbarn tanzen konnte.
Selbst Tanzunerfahrere wissen, dass Waschbeton-Platten nicht das pure Glück einer Tänzerin sind, aber immerhin hatte ich Platz.
Schon zu Beginn war mir eine Art „Fleck“ auf der Terrasse aufgefallen, hatte ihn aber nicht weiter beachtet. Da ich nicht darauf ausrutschen wollte, betrachtete ich ihn bei Gelegenheit unauffällig näher: ein totes Vogelküken…Wie gut, dass ich nicht darauf getreten war.
Die Gäste haben nichts bemerkt. Und da sie uns nachher noch zum Essen eingeladen haben, hoffe ich, dass es ihnen auch gefallen hat.

März 2018
Twerken für 8jährige?
Neulich rief mich eine Mutter an und bat mich um Einzelunterricht für ihre 8jährige Tochter.
Mutter, Tochter und die kleine 4jährige Schwester kamen und die Mutter machte deutlich, dass sie während der gesamten Stunde dabei bleiben wollte. Kein Problem – wir kannten uns ja noch nicht. Schade: die Tochter hatte null Bock auf Bauchtanz, die kleine Schwester langweilte sich ohne Ende und die Mutter wollte alles mit ihrem Handy filmen. Nun ja…
Kurz vor Ende der Stunde fragte die Mutter, ob ich auch twerken könne. Sie musste den Begriff mehrfach wiederholen – verstanden hatte ich ihn immer noch nicht, da ich zu dem Zeitpunkt tatsächlich nicht wusste, was das ist. Die Mutter versuchte, es mir zu erklären und zu zeigen (!), was mir nicht wirklich weiterhalf. Ob ich ihrer Tochter das nicht beibringen könne?? Na ja, ich kann wohl kaum was unterrichten, was ich nicht mal kenne, oder?!
Nach dem Kurs recherchierte ich im Internet, was twerken ist und war fassungslos, wie eine Mutter auf die Idee kommt, dass ihre 8jährige Tochter das lernen sollte!
Übrigens haben sie sich nie wieder bei mir gemeldet. Hätte mich auch gewundert…

Januar 2018
„Ach, Du machst Bauchtanz?!“
Viele, die Bauchtanz machen, kennen dieses Phänomen: Man erzählt im Gespräch mit Nachbarn, Arbeitskollegen, anderen Gästen auf einer Feier…das man Bauchtanz macht. Folge: dein Gegenüber fängt entweder an, wild mit der „Wampe“ zu kreisen, so dass alle Umstehenden besser zur Seite springen oder schmeißt seine Hände in die Luft und rotiert mit den Handgelenken, als wollte er sie abschrauben…
Was soll ich dazu sagen?
1) „Jep, genauso (dämlich) sieht das aus, wenn ich das mache?!“
2) „Ach, und Du spielst Fußball?“ Um dann unkontrolliert mit den zu Füßen treten und eine Schwalbe simulieren?
3) „Ach, und Du läufst Marathon?“ Um dann auf der Stelle zu laufen und zu hecheln?
Irgendwann wird das ein Ende haben und bis dahin lächeln wir Ignoranten freundlich an und tanzen fröhlich weiter. Und außerdem gibt es auch andere Menschen…

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Deutsche Meisterin 2017!!

1. Platz in der Kategorie Show/Fantasy
3. Platz in den Kategorien Klassisch-Orientalisch sowie in Contemporary!

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